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Der Schwibbogen - ein Weihnachtsleuchter aus dem Erzgebirge Der Name des Schwibbogens kommt aus der Architektur. Dort bezeichnet man damit einen Stützbogen zwischen zwei Mauern, einen Schwebebogen. Die Darstellungsform des Bogens geht auf eine Tradition der Bergleute zurück, die ihre brennenden Grubenlampen zur letzten Schicht vor Weihnachten halbkreisförmig an die Wand hängten und damit einen Grubeneingang darstellten. Der Schwibbogen bringt die Sehnsucht der Bergleute nach Licht zum Ausdruck. Dargestellt wurden früher alltägliche Szenen aus dem Leben der Bergleute und heute die verschiedensten weltlichen und christlichen Motive. Wenn Sie heute in Dresden, Leipzig oder einem anderen Ort in Deutschland unterwegs sind sehen Sie häufig den Schwibbogen als Gruß aus dem Erzgebirge. Doch kaum einer weiß, daß die einsamen Huthäuser des Johanngeorgenstädter Fastenberges einst seine Heimstatt waren.
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